Wertvolle Tipps für das Anschreiben: So gelingt die Bewerbung!

Bewerbungstipps

Das persönliche Anschreiben ist einer der wichtigsten Schritte bei einer Bewerbung. Da ist es nur allzu verständlich, wenn dieser Schritt schwerfällt, schließlich kommt es hier auf einiges an: Das Anschreiben soll persönliche Stärken hervorheben, ein ehrliches Interesse am Job übermitteln und gleichzeitig sorgfältig und seriös formuliert sein. In diesem Artikel erwarten den Leser die relevantesten Tipps, damit das Anschreiben gelingt und die Bewerbung, zum Beispiel in der Augenoptik, auch sicher zum Erfolg führt.

Die Anrede: Wichtiger, als man denkt

Jedes Anschreiben sollte mit einer Grußformel beginnen, schließlich wendet sich der Bewerber hier direkt an den Leser. Es gebietet schon allein die Höflichkeit, eine Anrede zu wählen, die passt. Daher sollte man vorher in Erfahrung bringen, wer beim jeweiligen Unternehmen für Bewerbungen zuständig ist (Im Zweifelsfall sollte bei der Personalabteilung einfach nachgefragt werden) und sich bei der Anrede namentlich an diese Person wenden. Nur im äußersten Notfall oder wenn es sicher ist, dass die Bewerbung von bspw. Einem Komitee gelesen wird, sollte zu Formulierungen wie „Sehr geehrte Damen und Herren“ zurückgegriffen werden.

Unmittelbar nach dem Anschreiben gilt es, das Interesse des Lesers zu wecken. Sie sollten dabei auf bekannte und fantasielose Formulierungen („Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen…“) verzichten und stattdessen versuchen, einen persönlichen Bezug zwischen Ihnen und dem Leser oder dem Unternehmen aufzubauen. Beziehen Sie sich beispielsweise auf vorangegangene Telefonate. Natürlich ist ein solcher Bezug nicht immer möglich. Wenn Sie sich bspw. initiativ auf ein Stellengesuch, zum Beispiel auf eine Stelle als Augenoptiker, in einer Zeitung melden, sollten Sie stattdessen Ihr besonderes Interesse an dem Job begründen und aufzeigen, warum Sie sich gerade für diese Stelle interessieren. Gute Anknüpfpunkte können hier Hobbys sein, vorausgesetzt sie passen thematisch zum Job.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Anrede ein zentraler Aspekt jedes Anschreiben ist. Das Ziel muss sein, das Interesse des Lesers an Ihrer Person und Ihrer Motivation für den Job zu wecken. Erwecken Sie den Eindruck, dass Sie wirklich für die angebotene Stelle brennen.

Darstellung Ihres Profils und Ihrer Qualifikationen

War es bei der Anrede und dem ersten Absatz das Ziel, den Leser davon zu überzeugen, dass sie motiviert sind, ist nun das Ziel, ihn zu überzeugen, dass Sie darüber hinaus auch geeignet und qualifiziert sind. Beschreiben Sie, welche Kompetenzen und Qualifikationen Sie bereits erworben haben und warum gerade diese Sie in dem Job unterstützen werden, für den Sie sich bewerben. Beziehen Sie sich dabei, soweit möglich, auf die in dem Stellengesuch geforderten Kompetenzen, sodass dem Leser nicht nur vermittelt wird, dass Sie für die Stelle geeignet sind, sondern dass Sie sich auch mit den Anforderungen Ihres zukünftigen Arbeitgebers genau auseinandergesetzt haben.

Wichtig ist es, nicht schlicht eine Liste mit vergangenen Erfolgen zusammenzustellen, sondern jeweils die Relevanz für den zukünftigen Arbeitgeber hervorzuheben. Überzeugen Sie ihn, dass die genannte Qualifikation Sie auch wirklich in Ihrem neuen Job unterstützen wird und erläutern Sie, warum das so ist!

Ihre persönlichen Stärken

Ergänzend zu formalen Qualifikationen, wie Abschlüssen und Zertifikaten, verweisen Sie auch auf Fähigkeiten, die Sie sich in Ihrer Freizeit oder bei Ihrem alten Job angeeignet haben. Bleiben Sie aber unbedingt immer bei der Wahrheit, da Sie sonst Gefahr laufen wie ein Hochstapler dazustehen, wenn sie „enttarnt“ werden.

Lassen Sie sich Zeit, wenn Sie über Ihre Fähigkeiten und Qualifikationen nachdenken. Oft wirken Dinge erst einmal nicht relevant, sind es im Endeffekt aber doch. Hatten Sie bspw. Viel Kundenkontakt im alten Job? Sicherlich kann man Sie dann als aufgeschlossen, kundenorientiert und sicher im Umgang mit anderen Menschen beschreiben. Oder haben Sie oft selbstständig an Projekten gearbeitet? Organisation, Zeitmanagement und Selbstdisziplin zählen sicherlich zu Ihren Stärken! Auf genau solche Punkte kommt es an. Finden Sie heraus, wo Ihre Stärken liegen, welche Qualifikationen Sie mitbringen und legen Sie dem Leser dar, warum Sie diese Stärken zur Idealbesetzung für die freie Stelle machen. Wichtig ist, dass Sie Ihre Stärken an möglichst konkreten Beispielen festmachen. Dem Arbeitgeber wird es wohl kaum reichen, wenn Sie lediglich feststellen, dass Sie „belastbar“ sind, er wird wissen wollen, wie Sie darauf kommen. Erläutern Sie also, welche Erfahrungen Sie zu diesem Schluss haben kommen lassen!

Das Anschreiben: Was ist sonst noch wichtig?

Ein paar Tipps gelten für das gesamte Anschreiben und sollen daher an dieser Stelle zusammengefasst werden. Beachten Sie, dass dies kein einzelner Punkt ist, sondern die Tipps für das Anschreiben in seiner Gesamtheit gelten und während jedes Schrittes bedacht werden sollte, damit die Bewerbung, bspw. Bei einer Anzeige auf HalloOptik, zum Erfolg führt. Zum Einen ist es von absoluter Wichtigkeit, dass Ihr Anschreiben keine Rechtschreib-, Grammatik- oder Zeichensetzungsfehler enthält. Ein Anschreiben, das Fehler enthält, wird von Arbeitgebern oft prinzipiell abgelehnt. Sie wollen schließlich jemanden einstellen, der sich Mühe gibt und derartige Fehler weisen auf das Gegenteil hin. Wer schon bei der Bewerbung schlampt, wird das vermutlich auch im Job tun.

Zum Anderen sollten Sie darauf achten, dass Ihr Anschreiben die Länge von einer DIN A-4 Seite nicht überschreitet. Viele Arbeitgeber bekommen hunderte Bewerbungen und lesen lange Anschreiben gar nicht erst. Das gilt besonders, wenn Sie sich auf eine Anzeige in einem Stellenportal melden. Formulieren Sie knapp, aber ausführlich genug, damit sich Ihr zukünftiger Chef ein Bild von Ihnen machen kann.

Ein weiterer Tipp: Lassen Sie das Anschreiben eine Nacht liegen, bevor Sie es losschicken. So gewinnen Sie Abstand zum Geschriebenen und haben am nächsten Tag die Möglichkeit, mit frischem Blick nach Fehlern zu suchen.

Übrigens: Hier können Sie schon jetzt den passenden Job in der Augenoptik für Sie finden!

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