Tipps zur perfekten Bewerbung

Bewerbungstipps

Sie sind Profi im Bereich der Augenoptik und suchen nach einer neuen Arbeitsstelle? Dann ist HalloOptik vielleicht genau der richtige Arbeitgeber für Sie. Das Stellenangebot von HalloOptik ist eine ideale Chance in der Augenoptik tätig zu werden. Unser Job ist seriös und bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten. Was Sie für eine perfekte Bewerbung tun müssen und worauf Sie unbedingt achten sollten, erfahren Sie in folgendem Ratgeber.

Richtig bewerben: Allgemeine Tipps

Eine Bewerbung sollte stets einer persönlichen Visitenkarte entsprechen. Individualität zählt, denn standardisierte Anschreiben werden meist rasch aussortiert. Mit einer Bewerbung präsentieren Sie sich selbst. Der Aufbau eines Anschreibens sollte demnach strukturiert und übersichtlich sein. Unverzichtbare Bestandteile sind in jedem Fall:

  • Das Anschreiben
  • Der Lebenslauf
  • Die Anlagen (Referenzen, Zertifikate, Zeugnisse)

Daneben gibt es noch weitere Bestandteile die wahlweise hinzugefügt werden können. Hierzu zählen:

  • Das Deckblatt
  • Das Bewerbungsfoto (idealerweise auf dem Lebenslauf)
  • Führungszeugnisse oder Kopie des Führerscheins

Im Folgenden wird Stück für Stück darauf eingegangen, was die einzelnen Bestandteile unbedingt enthalten sollten.

Das Anschreiben

Der ausschlaggebende Punkt eines Anschreibens ist der Text. Ihre Persönlichkeit und Ihre Motivation für das Stellenangebot sollten auf Anhieb ersichtlich sein. Wichtig: Ein Anschreiben ist nicht mit einem Motivationsschreiben zu verwechseln. Als allgemeine Faustregel gilt es, Wiederholungen unbedingt zu vermeiden. Betonen Sie warum Sie sich für diese Stelle bewerben und warum genau Sie der Richtige sind. Hier ist auch Platz für Interessen und Leidenschaften. Das macht Sie und Ihre Bewerbung einzigartig und interessant.

Scheuen Sie sich nicht, auf Ihre Stärken, Erfolge und bisherigen Leistungen aufmerksam zu machen. Dennoch sollte das Anschreiben nicht an Übersichtlichkeit verlieren. Auch Grammatik- und Rechtschreibfehler müssen unbedingt vermieden werden.

Natürlich ist zwischen Absolventen und Berufserfahrenen zu unterscheiden. Absolventen sollten sich stets auf Ihre Studienschwerpunkte konzentrieren. Im Idealfall stimmen diese mit den Anforderungen des Jobs überein. Dabei können Ihre gute Ausbildung und Ihre individuellen Stärken durchaus erwähnt werden. Bereits Berufstätige müssen sich hingegen auf Ihre Joberfahrung und einzelnen Projekte fokussieren. Es darf durchaus erwähnt werden, dass das erlernte Wissen vorheriger Unternehmen weiterhin sinnvoll und nachhaltig eingesetzt werden kann. Absolventen und Berufserfahrene sollten sich in jedem Fall ausreichend Zeit für das Anschreiben nehmen. Lieber einen Tag länger formuliert, als eine tolle Chance zu verpassen. Hier noch ein paar allgemeine Regeln, welche unbedingt beachtet werden sollten:

  • Individuelle Formulierung (auf den Arbeitgeber angepasst)
  • Aktive Wortwahl (Einsatz vieler Verben und weniger Substantive)
  • Maximal 2 Seiten lang
  • Versetzen Sie sich in die Perspektive des Arbeitgebers

Natürlich muss der Inhalt des Anschreibens stets an die Anforderungen des Unternehmens angepasst werden. Wird nach einer Gehaltsvorstellung oder nach dem Eintrittstermin gefragt, sollte das im Anschreiben unbedingt enthalten sein. Auch hier gibt es zahlreiche Tipps wie Sie dies möglichst sinnvoll formulieren können.

Der Lebenslauf

Ein Lebenslauf sollte übersichtlich sein. Das jeweilige Format (amerikanisch, chronologisch) ist eher zweitrangig. Je schneller der Personaler sich im Lebenslauf zurechtfindet, desto besser. Lebensläufe in tabellarischer Form wecken schnell das Interesse. Aufbau, Inhalt und Zeitangaben sollten nach Regeln aufgebaut sein. Hierzu zählen:

  • Aufbau: Zeitangaben sollten stets links, Fakten rechts stehen
  • Unverzichtbare Inhalte: Persönliche Daten (Name, Geburtsort- und tag, Anschrift, Telefon, Familienstand, Nationalität)
  • Berufserfahrung: Knappe Beschreibung Ihrer Tätigkeit und in welcher Firma. Hier ist auch Raum für bisherige Erfolge, welche faktisch belegt werden dürfen
  • Ausbildung
  • Qualifikationen: Sprachen, besondere Kenntnisse und Fähigkeiten

Achten Sie unbedingt auf zeitlich exakte Angaben. Lücken im Lebenslauf sind ein Aussortierungsgrund. In der Regel genügt eine monatliche Zeitangabe. Angaben zur Mutter, Vater, Religion, politische Richtungen oder etwaige Gehaltsvorstellungen sollten im Lebenslauf keinen Raum finden. Trauen Sie sich ruhig Ihre bisherigen Tätigkeiten mit Hilfe aktiver Verben konkret zu benennen. Den Abschluss des Lebenslaufs bilden Ort, Datum und Unterschrift. Das dient der Gewährleistung, dass der Lebenslauf auch wirklich von Ihnen verfasst wurde.

Anlagen
Allgemeines

Um Ihre Bewerbung zu vervollständigen, müssen Anlagen hinzugefügt werden. Anlagen dienen der Bewertung von Dritten Personen. Das ist für den Personaler eine wichtige Stütze in seiner Beurteilung. Im Idealfall wird Ihre Selbstbeschreibung durch die Anlagen bestätigt. Unbedingt enthalten sein sollten:

  • Sämtliche Zertifikate und Bescheinigungen
  • Etwaige Referenzen und Empfehlungen
  • Zeugnisse und Arbeitszeugnisse

Anlagen können aus mehreren Seiten bestehen. Damit der Personaler die Übersicht behält, empfiehlt sich ein Anlagenverzeichnis. Die einzelnen Dokumente können auch auf einem separaten Deckblatt aufgelistet werden. Es empfiehlt sich die Dokumente so anzuordnen, wie diese auch erworben wurden. Das Schulzeugnis sollte demnach unter dem Arbeitszeugnis liegen.

Wozu dienen Anlagen?

Wie bereits erwähnt sind Anlagen ein Beleg Ihrer Qualifikationen. Einzelne Aufgaben die im Lebenslauf oder im Anschreiben nur kurz erwähnt wurden, können hier nochmal ausführlich erläutert werden. Egal ob eine Zusammenfassung der Studienschwerpunkte oder eine detaillierte Tätigkeitsbeschreibung Ihrer letzten Position, Anlagen bieten Raum für Beides. Ihre Anlagen sollten sich idealerweise mit den Anforderungen der Stellenausschreibung decken.

Welche Zeugnisse sind relevant?

Hier gilt die einfache Regel: Je mehr Berufserfahrung, desto mehr Arbeitszeugnisse und desto weniger Schulzeugnisse. Bei einem 40-jährigen mit jahrelanger Berufserfahrung ist das Hochschulzeugnis völlig ausreichend. Das Abiturzeugnis und etwaige Praktikantenzeugnisse sind hier irrelevant. Vielmehr sollten alle aktuellen Arbeitszeugnisse enthalten sein. Spezielle Nachweise können seitens des Personaleres jederzeit nachträglich erfragt werden. In jedem Fall sollten folgende Zeugnisse unbedingt enthalten sein:

  • Hochschulabschlusszeugnis
  • Berufsausbildungszeugnis
  • Zeugnis des letzten Schulabschlusses (entfällt bei steigendem Alter)
  • Arbeitszeugnis (der letzten drei Jobs)
Allgemeine Fehler vermeiden

Abschließend möchten wir Ihnen noch einige wenige Tipps geben, welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten. Schreiben Sie die Bewerbung stets aus Ihrer individuellen Sicht. Es bringt Ihnen nichts, wenn Sie versuchen den Anforderungen der Personaler gerecht zu werden. Legen Sie den Fokus lieber auf Ihre individuellen Stärken und betonen Sie, warum genau Sie der richtige für diese Stelle sind.

Achten Sie unbedingt auf die Korrektheit Ihrer Angaben. Falsche Firmennamen oder Adressen sind ein sofortiges Ausschlusskriterium. Falls Sie sich auf mehrere Stellen bewerben, bedenken Sie, jede Bewerbung individuell zu gestalten. Viele Bewerber welche sich für die selbe Branche bewerben, tendieren dazu, bei mehreren Stellenausschreibbungen ein und denselben Text zu verwenden. Die meisten Personaler bemerken so etwas recht schnell. Es gilt zu erwähnen: Sie stehen im direkten Vergleich mit einer Vielzahl von Bewerbern und dabei zählt jeder noch so kleine Fehler. Hier noch einmal die gängigsten Fehler:

  • Phrasen und Floskeln (teamfähig, ehrgeizig, etc.)
  • Passbild (schlecht geschossen oder unseriös)
  • Onlineinformationen (negative Einträge im Internet)
  • Unnötige Komplimente (übertriebenes Loben und Hervorheben des Unternehmens)
  • Rechtschreibfehler
  • Überlänge und Unwichtigkeit

Fazit: Richtiges Bewerben ist keine Hexenkunst. Allerdings sollten Sie sich ausreichend Zeit dafür nehmen. Nur so lassen sich Flüchtigkeitsfehler und langweilige Standardbewerbungen vermeiden. Außerdem empfiehlt es sich, sich ausschließlich für Stellen zu bewerben, welche Sie wirklich interessieren und Ihren Qualifikationen entsprechen.

Anmelden

Registrieren

Passwort vergessen