So erreichen Sie die jungen Bewerber!

Digital, flexibel, sympathisch: So finden Sie als Optiker die richtigen Nachwuchskräfte!

Der Arbeitsmarkt ist massiv im Umbruch und das macht sich besonders bemerkbar, wenn Sie Nachwuchskräfte in der Augenoptik suchen. Denn nichts ist mehr so, wie es war, als Sie als Leiter eines ausbildenden Betriebs ins Berufsleben eingestiegen sind! Die jungen Generationen drängen auf den Arbeitsmarkt und finden vollkommen andere Strukturen vor als Auszubildende vor zwanzig oder dreißig Jahren. Denn während früher Lehrstellen knapp waren, ist es heute genau umgekehrt: Die Suche nach den richtigen Nachwuchskräften wird für Unternehmen zu einer echten Herausforderung! Denn der Nachwuchs ist heute »digital unterwegs« und steht bei den vielen Angeboten vor der Qual der Wahl. Wenn Sie unter den besten Bewerbern auswählen wollen, brauchen Sie also eine knackige Strategie, um auf sich aufmerksam zu machen und junge Menschen für einen Beruf in der Augenoptik zu begeistern!

Generation Y und Generation Z – wie sind die jungen Menschen heute wirklich?

Als Generation Y werden alle jungen Arbeitskräfte bezeichnet, die zwischen 1980 und 1995 das Licht der Welt erblickten und diese Generation schlägt die Brücke zwischen denen, die längst im Arbeitsleben stehen und der nachfolgenden Generation Z. Die Y-Generation steht für die Sinnsuche im Leben, für Fragen nach dem Warum und Wieso, denn das Y bezieht sich auf das englische »Why?«. Menschen aus dieser Altersgruppe sind in die Digitalisierung und den Strukturwandel am Arbeitsmarkt hineingewachsen. Sie hatten noch Eltern, die von der Ausbildung bis zur Rente im selben Betrieb geblieben sind und mussten dann selbst ihren Weg auf einem Arbeitsmarkt finden, der sich komplett im Umbruch befand.

Oft genug hatten Arbeitnehmer dieser Generation das Gefühl, zur »Generation Praktikum« zu gehören, denn feste Stellen mit Zukunftsperspektive waren rar. Wie jede Arbeitnehmergeneration haben die Y-ler versucht, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Sie sind flexibel geworden, sind bereit, für eine neue Jobperspektive umzuziehen, befristet zu arbeiten oder auch ins Ausland zu gehen. Sinnerfüllte Arbeit und die Verbindung von Leben und Arbeit war für alle, die die digitale Revolution miterlebt haben, ein positiver Effekt, der frischen Wind ins Arbeitsleben brachte. Für viele verwischten aber die Grenzen immer mehr und wer immer und überall arbeiten kann, hat auch nie Feierabend.

Das hatte unmittelbare Auswirkungen auf die nach 1995 geborene Generation. Immer und überall arbeiten? Im Café den Laptop aufklappen und berufliche Mails checken, am Wochenende und abends noch eben ein paar Telefonate führen und dem Chef Berichte senden? Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Tage sind ja schön und gut, aber für die Generation Z kommt die Vermischung von Job und Privatleben nicht mehr infrage – dazu haben sie zu viele Y-ler mit Burnout-Syndrom zusammenklappen sehen. Die jetzt ins Berufsleben drängenden Jugendlichen wollen klare Strukturen, eine eindeutige Trennung zwischen Beruf und Leben und trotzdem eine ausgewogene Mischung aus Flexibilität und Sicherheit. Wenn Sie als Führungskraft eines ausbildenden Betriebes Nachwuchs suchen, müssen Sie dieser anspruchsvollen Generation also einiges bieten, um möglichst viele attraktive Bewerbungen zu erhalten.

5 Tipps, wie Sie als Optiker engagierten Nachwuchs finden

Kein junger Mensch auf der Suche nach einer geeigneten Ausbildung schlägt heute noch die Stellenanzeigen in der Tageszeitung auf und viele kommen auch nicht auf die Idee, sich beim Arbeitsamt zu erkundigen. Denn die Kinder der digitalen Generation sind daran gewöhnt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, zu recherchieren und alles auf dem einfachsten Weg zu erledigen – per Smartphone! Wenn Sie als Betrieb gefunden werden wollen, müssen Sie also da Präsenz zeigen, wo Ihre Zielgruppe sich aufhält – in dem Fall junge Menschen auf der Suche nach einer beruflichen Perspektive. Herausforderungen, die Ihnen vielleicht schon vom Marketing vertraut sind, gelten heute auch für Sie als Arbeitgeber auf der Suche nach Mitarbeitern. Denn darauf, dass schon genügend Bewerbungen bei Ihnen eintrudeln werden, weil Sie im Branchenbuch stehen, können Sie nicht mehr vertrauen. Sie müssen also selbst aktiv werden, um im Internet Sichtbarkeit zu erlangen. Hallooptik hat Tipps für Sie zusammengestellt, damit Ihre Suche nach geeigneten Auszubildenden erfolgreich wird!

  • Schnüren Sie ein attraktives Paket, das den Ansprüchen der jungen Generation gerecht wird! Feste Verträge für ein langfristiges Arbeitsverhältnis wirken auf die Nachfolger der Generation Praktikum extrem attraktiv, ebenso ein festes Kontingent an Wochenstunden mit der Möglichkeit zur flexiblen Zeiteinteilung innerhalb dieses festgesetzten Rahmens.
  • Sie erreichen den beruflichen Nachwuchs heute nur über das Internet! Nutzen Sie also Social Media Portale, Jobportale, aber auch Ihre eigene Webseite, um Ihr Stellenangebot zu verbreiten! Schreiben Sie aber keinen trockenen Text, sondern eine aussagekräftige Beschreibung Ihres Unternehmens mit Persönlichkeit! Präsentieren Sie sich menschlich, sympathisch und persönlich! Junge Menschen springen auf Standardformulierungen einfach nicht mehr an, originelle Texte dagegen erzielen im Internet sogenannte »virale Effekte«, sprechen sich also schnell herum!
  • Machen Sie die Schwelle so niedrig wie möglich! Fordern Sie keine lange Liste von Qualifikationen und verlangen Sie bitte keinen schriftlichen Lebenslauf in Papierform! Die Generationen Y und Z sind daran gewöhnt, einfach mal spontan nachzufragen – den Papierkram kann man in ihren Augen nach einem persönlichen Gespräch immer noch erledigen!
  • Sorgen Sie im Internet für Sichtbarkeit! Reine Textinhalte werden kaum wahrgenommen. Nutzen Sie Bildmaterial oder drehen Sie am besten ein kurzes Video, in dem Sie sich vorstellen! Erzählen Sie entspannt und spontan, welche Vorteile es hat, eine Ausbildung bei Ihnen zu machen und wie einfach die Bewerbung ist. Das lässt Sie sympathisch und »greifbar« wirken. Besonders Video-Inhalte werden auf Social Media Portalen auch viel mehr Usern angezeigt, als reine Textinhalte.
  • Nutzen Sie die richtigen Portale, um junge Menschen gezielt zu erreichen! Auf Facebook treffen Sie vielleicht die Mutter Ihres zukünftigen Azubis, die Millennials selbst sind aber eher auf Seiten wie Instagram, Snapchat oder Youtube unterwegs! Teilen Sie hier originelle Bildinhalte oder laden Sie Ihr Video hoch und fordern Sie ganz unkompliziert zu einer ersten Kontaktaufnahme per Direktnachricht auf!

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